Jouschus gehen fremd
Eine Redaktion, die trägt
Mar 23, 2026
Lesezeit
3 Minuten

Von

Florin Schranz
Meine Rotation bei «Fritz + Fränzi»
Anfang März habe ich meine Rotation bei «Fritz + Fränzi» begonnen – und schon nach kurzer Zeit gemerkt, dass ich hier genau am richtigen Ort gelandet bin. Ich wurde von Anfang an vom ganzen Team herzlich aufgenommen. Die Redaktion ist extrem erfahren und eingespielt, gleichzeitig aber unglaublich offen und freundlich. Besonders schätze ich, dass sich alle Zeit für mich nehmen. Fehler sind hier kein Problem – im Gegenteil: Ich darf sie machen, daraus lernen und werde dabei aktiv unterstützt, mich weiterzuentwickeln.
Zwischen Kaffee und Geschichten aus dem Journalismus
Ein wichtiger Teil dieser Erfahrung ist für mich auch der Austausch mit den Menschen in der Redaktion. Der Chefredaktor Nik Niethammer bringt eine enorme Erfahrung mit. Er kennt die journalistische Welt in- und auswendig und kann aus einem reichen Fundus an Geschichten und Einsichten schöpfen. Besonders schön ist, dass wir manchmal zusammen einen Kaffee trinken gehen. Diese Gespräche nennt er mit einem Augenzwinkern «Opa erzählt vom Krieg». Ich geniesse diesen Austausch sehr, vor allem, weil seine Geschichten darüber, wie Journalismus früher war, im Vergleich zu heute nicht nur spannend, sondern auch oft überraschend und unterhaltsam sind.


Lernen durch Verantwortung
Aktuell arbeite ich an einem eigenen Text und hatte dafür die Möglichkeit, mit drei verschiedenen Experten zu sprechen. Alle waren sehr kompetent, offen und hilfsbereit. Diese Gespräche haben mir gezeigt, wie wichtig gute Vorbereitung und Flexibilität sind – und wie wertvoll es ist, unterschiedliche Perspektiven in einen Text einfliessen zu lassen.
Besonders prägend ist für mich auch die Zusammenarbeit mit Evelin Hartmann. Sie betreut seit Jahren freie Autorinnen und Autoren und weiss genau, worauf es bei grösseren Texten ankommt. Sie hilft mir dabei, meine Ideen zu strukturieren, Texte zu planen und sie schliesslich sauber umzusetzen. Gerade dieser Prozess – vom ersten Gedanken bis zum fertigen Artikel – ist für mich unglaublich lehrreich.
Was mich insgesamt am meisten beeindruckt, ist die Haltung der gesamten Redaktion. Trotz ihrer Erfahrung und Professionalität bleibt sie bodenständig und nahbar. Es herrscht eine Atmosphäre, in der man sich traut, Fragen zu stellen und eigene Ideen einzubringen.
Ich könnte mir keinen besseren Ort für diese Rotation vorstellen. Bei einem so renommierten und gleichzeitig menschlich starken Magazin zu arbeiten, motiviert mich jeden Tag aufs Neue. Ich bin sehr dankbar für diese Chance und freue mich darauf, in den kommenden Wochen noch mehr zu lernen und mich weiterzuentwickeln.





